Kirchweihfest der Gemeinde "Heiliger Luka von Krim" aus Bremen

Am zweiten Sonntag nach Pfingsten haben die Gläubigen aus Bremen und Umgebung, zusammen mit Bischof Serafim, ihre Gemeinde und dessen Schutzpatron Lukas von der Krim gefeiert.

Die Freude war umso größer, da der Weihbischof von Deutschland, Österreich und Luxemburg, Sofian Brasoveanul anwesend war. Sofian Brasoveanul hat sich am Samstag mit einer Rede an unsere Gemeinde gewandt und am Sonntag, gemeinsam mit uns allen die heilige Liturgie gefeiert.

Nach der Lesung des heiligen Lukas von der Krim, gesungen von Herrn Nicolae Zanoaga, sprach der Weihbischof in seiner Rede über das Thema "Demut". Im Anschluss daran wurden Fragen der Gemeindemitglieder mit viel Liebe und Wärme beantwortet. Die gegebenen Antworten berufen sich im Kern auf das Evangelikum und die Erfahrungen der alten heiligen Väter und, obwohl viele Argumente und Beispiele sehr theologisch waren, stammten sie aus dem täglichen Leben - teils beeinflusst von Lehren des berühmten Vaters Teofil Paraian.

Am Sonntag, den 10. Juni, haben die Gemeindemitglieder den Weihbischof dann in traditioneller Kleidung und mit Brot und Salz, wie es Brauch ist, begrüßt. Im Rahmen der Liturgie wurde der Nachwuchs-Theologe Catalin Patriche zum Diakon geweiht - im Anschluss gab es Kommunion für viele Kinder und Gläubige.

Die anwesenden Priester waren: Pfarrer Emilian Patriche (Iași) - Bruder des Diakons, Pfarrer Ioan Micu Liviu (Emden und Borkum), Pfarrer Marius Gabriel Matei (Sögel), Pfarrer Alexandru Cărbunescu (Hamburg-Harburg), Pfarrer Bogdan Ilie (Osnabrück) und Pfarrer Marius Cristea der gastgebenden Gemeinde Bremen.

In der gehaltenen Rede erklärte der Bischof die Lesung des Evangeliums und die Rollen der Liebe und der Heiligkeit des Lebens der Gläubigen betont - ganz nach dem Beispiel der rumänischen Heiligen, die ihre Leben Christus geopfert hätten. Es wurden unter anderem Momente aus den Leben der Heiligen Ştefan der Große, "Teodora von Sihla", "Paisie von Neamţ", Constantin Brâncoveanu, Andrei Șaguna aber auch von Lukas von der Krim erwähnt und den Gläubigen empfohlen den Zusammenhalt im Glauben und in Nationalität beizubehalten, der mit der großen Aufopferung der Vorfahren erreicht worden sei.

Zum Ende der Rede bat der Weihbischof um Unterstützung für den Bau des Rumänisch-Orthodoxen Anwesens in München, das so wichtig für die Identität und den orthodoxen Glauben in Deutschland sei.

Bevor den Anwesenden die Möglichkeit zur Ehrung der extra von Gemeindepriester Sascha Momirovic der serbisch-orthodoxen Gemeinde zur Verfügung gestellten Ikone mit Reliqie des Heiligen Lukas von der Krim gegeben wurde, wurde noch ein ganz großer Dank des gastgebenden Priesters Marius Cristea ausgesprochen. Er bedankte sich für die elterliche Liebe und Sorge der aller Anwesenden, insbesondere richtete er seinen Dank an Bischof Serafin und an die Vielzahl der teilnehmenden Priester aus den verbundenen Gemeinden.

Es gab für alle Esspakete, die von Gläubigen vorbereitet worden waren und, wer wollte, konnte den schönen Tag mit einem großen gemeinsamen Essen im Anschluss daran feiern.

Freu' dich, heiliger Lukas!